Das gibt´s nur einmal

Musikalische Lesung mit Andreas Bieber und Erwin Belakowitsch

Eine musikalische Lesung mit Texten und Musik von Werner Richard Heymann

Mit Erwin Belakowitsch und Andreas Bieber

Einführung: Elisabeth Trautwein-Heymann

Textfassung und Gesamtleitung: Prof. Mag. Elfi Schweiger 

Klavier: Lior Kretzer

Violine: Franziska Strohmayr

Klarinette: Martina Fladerer

Szenische Einrichtung: Karsten Bohn

Der Komponist Werner Richard Heymann (14.2.1896 – 30.5.1961)

„Sie kennen mich nicht, aber Sie haben schon viel von mir gehört“, mit diesen Worten spielte Heymann in den 1950er Jahren Melodien an, die in der Tat jeder kannte: „Das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder“, „Ein Freund, ein guter Freund“, „Irgendwo auf der Welt, gibt’s ein kleines bisschen Glück“, „Das ist die Liebe der Matrosen“, Liebling mein Herz lässt dich grüßen“.

Kein Wunder, in der kurzen Phase des Tonfilms vor 1933 war er der erfolgreichste Filmkomponist der UFA, bis die Nazis den Juden Heymann aus Deutschland vertrieben.

1896 in Königsberg geboren, begann er mit ernster Musik, war Mitbegründer des literarisch-musikalischen Kabaretts und Generalmusikdirektor der UFA. In der französischen Emigration komponiert er Operetten, in Hollywood die Musik für über 40 Filme.

Die Rückkehr nach Deutschland konfrontiert ihn mit einer gewandelten Situation.

Es lesen, spielen und singen Erwin Belakowitsch und Andreas Bieber.

Andreas Bieber

Der in Mainz geborene Schauspieler und Sänger gehört seit Jahren zu den Top-Stars des deutschsprachigen Musicals. Bekannt für seine enorme Vielseitigkeit, darstellerische Intensität und Hingabe ist er in verschiedensten Theaterformen sowie vor der Kamera zuhause.

Nach seiner Ausbildung in Wien stand er bereits 1989 bei CATS erstmals in einem Musical auf der Bühne. Allein bei den Vereinigten Bühnen Wien folgten bis dato 5 weitere Erstaufführungen, zu deren Premierenbesetzung Andreas Bieber in Hauptrollen gehörte: er war der Original-Rudolf im Musical ELISABETH, der Danny in GREASE, Victor in BARBARELLA, Leo Bloom in THE PRODUCERS und zuletzt der Fred in ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK.

In Deutschland hatte er seinen Durchbruch als Schauspieler in der ARD-Fernsehserie MARIENHOF und wurde bald darauf auch gesanglich bekannt durch seine Darstellung des Titelhelden in Andrew Lloyd Webber´s Musical JOSEPH AND THE AMAZING TECHNICOLOR DREAMCOAT. Fernseh-Hitparade: „Platz 1“, ZDF-Musical-Hitparade: „Platz 1“,

Musical-Media-Preis: „Bester Interpret“ und weitere Auszeichnungen begleiten daraufhin seinen beruflichen Weg. Immer wieder überrascht Andreas Bieber sein Publikum mit den Facetten seiner Rollengestaltung: ob als liebenswert komischer Reporter Axel in AXEL AN DER HIMMELSTÜR (z.Z. an der Wiener Volksoper) oder als gescheitert-gespaltene Existenz im Psychotrip HEDWIG AND THE ANGRY INCH. Seine Qualität als Entertainer zeigt sich zudem in zahlreichen Konzerten und Soloabenden, wo Andreas Bieber sich als vielseitiger musikalischer Geschichtenerzähler präsentiert.

Erwin Belakowitsch

Der Bariton Erwin Belakowitsch war Solist bei den Wiener Sängerknaben und studierte Gesang an der Hochschule für Musik und darstellenden Kunst in Wien.

2015/2016 war er in Bernsteins "Candide" am Staatstheater am Gärtnerplatz (Regie Adam Cooper) zu erleben. Sommer 2016 gab er sein Debüt bei den Bregenzer Festspielen im Rahmen eines Konzertes mit dem Altenbergtrio. An den Vereinigten Bühnen Bozen spielte er 2016 in zwei Schauspielproduktionen: "Der Revisor" (Regie Rudolf Frey) und als Puck in "Ein Sommernachtstraum" (Regie Georg Schmiedleitner).

 

2002 bis 2006 war der Bariton Ensemblemitglied am Theater Ulm, 2006 wechselte er ans Südthüringische Staatstheater Meiningen, wo er weiterhin die großen Rollen seines Fachs sang.

„ Il Barbiere di Siviglia“,Dandini in „La Cenerentola“, „Cosi fan tutte“, „Don Giovanni“.

Es gastierte am Theater Luzern, als Marcello in "La Boheme" mit dem Staatstheater Cottbus, als Freddy in "My fair Lady" am Theater Regensburg, als Danilo am Theater Gießen, als Marius in "Les Misérables" am Landestheater Innsbruck, als Boni in "Die Cardasfürstin" am Staatstheater Kassel, als Jan in "Der Bettelstudent" am Staatstheater Braunschweig und zuletzt auch am Staatstheater am Gärtnerplatz in München.

 

2010 gewann Belakowitsch den Intern.-Johannes-Brahms-Wettbewerb und sang den Jan in "Der Bettelstudent" am Stadttheater Klagenfurt. Bei Gramola Records Wien ist seine CD-Einspielung von Schuberts "Die schöne Müllerin" gemeinsam mit Stephen Delaney erschienen, welche von Publikum und Presse mit großem Interesse aufgenommen wurde. 2012 Debut am Schauspielhaus Wien in der Serie "Schubert - eine Winterwanderung" und am Theater Magdeburg in der deutschen Erstaufführung der Oper "Ios Passion" und Carmina Burana. Sommer 2012 verkörperte er Franz Schubert in "Das Dreimäderlhaus" bei den Schlossfestspielen Langenlois in der Regie von Rudolf Frey. In der Spielzeit 2012/13 sang Belakowitsch am Theater Münster den Leopold "Im weißen Rössl". 2013 gab Belakowitsch im ORF-Sendesaal des Radiokulturhauses in Wien ein Walter-Jurmann-Konzert, welches aufgezeichnet wurde und bei Orlando Records auf CD erschienen ist. Sommer 2013 gab er sein Debut bei den Seefestspielen Mörbisch und beim Diabelli Sommer mit einem Liederabend gemeinsam mit Barbara Moser. 2014 stand er als Dr. Falke in "Die Fledermaus" bei den Vereinigten Bühnen Bozen und als Mottel in "Anatevka" erneut bei den Seefestspielen in Mörbisch auf der Bühne. Belakowitsch war 2014 zum zweiten Mal Dozent beim Millstätter Musiksommer und bereiste Austalien mit einer Liederabendtournee .  Gastspiele führten ihn nach Korea, Südamerika, Russland und Japan. Außerdem festigte er seine Stellung als Preisträger vieler internationaler Wettbewerbe in Österreich, Deutschland und Italien.

 

 

Prof. Lior Kretzer - Pianist und Arrangeur

Lior Kretzer, der Klavier, Dirigieren und Komposition studiert hat, unterrichtet in Europa, Israel und den USA, z.B. am International Vocal Arts Institute, und arbeitete überdies mit Sängern der New York Metropolitan Opera. Er konzertiert bei bedeutenden Festivals in den USA und Europa, u.a. als Pianist des „Amber Trio", Wien. Lior Kretzer unterrichtet an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und an der Konservatorium Wien Privatuniversität. Dort ist er stellvertretender Abteilungsleiter für Musikalisches Unterhaltungstheater. Darüber hinaus ist er seit 2005 Leiter der "Jungen Akademie Wien".

Das gibt´s nur einmal

Musikalische Lesung mit Andreas Bieber und Erwin Belakowitsch

Lieder, die von Freundschaft, Liebe, Glück, Einsamkeit, Sehnsucht, Trauer - von all dem erzählen, was jeder von uns selbst erlebt....

 

Ein Freund, ein guter Freund

Das muss ein Stück vom Himmel sien

Das gibt´s nur einmal

Kennst du das kleine Haus am Michigansee

Irgendwo auf der Welt

 

 

 

Das gibt´s nur einmal

Musikalische Lesung mit Andreas Bieber und Erwin Belakowitsch

Lieder, die von Freundschaft, Liebe, Glück, Einsamkeit, Sehnsucht, Trauer - von all dem erzählen, was jeder von uns selbst erlebt....

 

Ein Freund, ein guter Freund

Das muss ein Stück vom Himmel sien

Das gibt´s nur einmal

Kennst du das kleine Haus am Michigansee

Irgendwo auf der Welt

 

 

 

Ich liebe: die Welt, Menschen, Tiere, Landschaften, Essen, Trinken, Rauchen, Auto fahren, Kochen, Bücher

Ich liebe die Freiheit.

Ich hasse: Noten schreiben, Diktatur, Gottlosigkeit

                                                                                                                            W.R. Heymann

Elfi Schweiger,

geboren 1946 in Micheldorf /Krems, verbrachte ihre Kindheit in Wien, wo sie die Matura ablegte und Mathematik, Physik und Chemie studierte.

Die Heranführung an das Theater in seiner großen Bandbreite ist Schweigers Leidenschaft. Menschen aller Altersgruppen die Möglichkeit zu bieten, sich mit allen Bereichen des Theaters näher zu beschäftigen, ist ihr seit ihrer Ankunft in Salzburg 1970 ein Anliegen.

Dies verwirklicht Elfi Schweiger seit 1984 als Präsidentin der „Freunde und Förderer des Salzburger Landestheaters“. Hier organisiert sie vielfältige Zusatzveranstaltungen zu den Produktionen des Theaters: Einführungen, Nachbesprechungen, Lesungen, Kulturreisen u.a.

„Kunst verbindet, hilft Leben lernen“