Zeitlieder | Georg Clementi

Nur am 19. Sep und 21. Nov 2018

 

Spontaner Applaus. Clementi gibt sich emotional, aber nicht sentimental, will mit seinen Liedern nicht auf die Tränendrüse drücken, sondern sein Publikum fesseln und zum Träumen verleiten. Trotz der Nachdenklichkeit sorgen Clementis herzerfrischende Kommentare für viele heitere Momente. Die überschäumende Energie des Sängers wird von seinen kongenialen Partnern aufgenommen und mit musikalischem Feingefühl am Akkordeon und auf der Gitarre umgesetzt - riesiger Beifall. Oscar Scala, Mittelbadische Zeitung

Besetzung:

 

Georg Clementi

Ossy Pardeller

Bojana Popovicki

 

Beginn immer 19:30 Uhr 

Team

Liedermacher, Chansonnier, Geschichtenerzähler, Verzauberer: Georg Clementi singt sich mit seinen Zeitliedern von Erfolg zu Erfolg und heimst Chanson-Preise ein. Mit Liedern, die so schön sind, dass die Zeit still steht, wie es ein Kritiker auf den Punkt brachte. Mit Liedern, die ins Herz, ins Hirn und unter die Haut gehen.
Um private Befindlichkeiten, die Lieblingsthemen vieler Liedermacher, schlägt Clementi einen großen Bogen. Er zeichnet ein poetisches Bild des Zeitgeschehens, wobei er sich von Artikeln, Schlagzeilen und Gedankensplittern inspirieren lässt.

Clementi amüsiert, verführt und berührt mit geistreichen, witzigen Liedern, fernab von Kitsch und breitgetretenen Klischees, federleicht und lebensbejahend, mitunter melancholisch, kritisch und nachdenklich machend. Und weil die Inhalte vielfältig sind wie ein Feuilleton, kann der Schauspieler die ganze Bandbreite seiner überbordenden Interpretationslust ausspielen. Er singt, spielt, lebt seine Lieder. Ein echtes Bühnenereignis!

Vorstellungen Zeitlieder | Georg Clementi

ZEITLIEDER III | mit Georg Clementi

Lieder voll Sinn und Sinnlichkeit, die berühren und verzaubern

Georg Clementi präsentiert die neuen Zeitlieder III im OFF!

Georg Clementi verarbeitet die aktuellsten Themen unserer ZEIT zu Songtexten und macht zusammen mit Sigrid Gerlach am Akkordeon und Ossy Pardeller an der Gitarre packende Musik. Im Lied „Auf der A3“ treten ein bulgarischer Leiharbeiter, ein Oberstudienrat, ein Dealer und ein Flüchtling auf, obwohl es in dem Chanson um nichts anderes als um eine flüchtige Liebe geht. Das ist großes Kopf-Kino, oder besser Kopf-Theater. Es verwundert nicht, dass das dritte Zeitlieder-Programm vom Salzburger Landestheater produziert wurde und dort seine Premiere erlebte.

Clementi schlüpft in seinen Liedern in erstaunliche Rollen. Er ist "Lazarus", der Jesus eine Standpauke hält, weil er gar nicht wiederauferstehen will. In „Hitze“ beängstigt ihn Mutters Erwärmung für eine Frau nicht weniger als die Erderwärmung. Er hängt an einem nordafrikanischen Grenzzaun und beneidet die Zugvögel („Flügellos“). Und all das ohne Kitsch und Plattitüden.

Selbst wenn er eine Liebeserklärung macht: „Keine isst Spaghetti so wie du“. Clementi singt mit viel Humor als großes Machoschwein und geilste Stimme im Männergesangsverein („Küsse die Hand“). Er kann blutjung oder 80 sein („Lied einer alten Frau“), arm oder reich („Der Erbe“) und voller Selbstironie, denn „es geschieht ja nur ganz selten, dass man wirklich etwas weiß“ („Loblied auf die Farbe Grau“).

Und keiner weiß genau, ob er den linksliberalen Demokraten parodiert, wenn er singt: „Ich will das alles wieder einfach ist und das mittendrin die Mitte ist, die Faschisten nicht und kein Rassist. Ich will nur meinen Fairtraide Kaffee!“, oder ob das wahre Sehnsucht ist.

Wenn Georg Clementi singt, heißt es: Hingehen, zuhören, mitleben!