VUGTAGÖ Theaterfestival

Vom 08.-12. Mai 2019

KAMPF DER THEATERTITANEN: KLEINES THEATER VERSUS OFF THEATER

FESTIVAL VUGTAGÖ* IM #THEATERECK SCHALLMOOS

Linkes Bein, rechtes Bein. Vorhang auf! Ein 9 Minuten Fußweg trennt das Kleine Theater vom OFF-Theater im Schallmooser Kulturviertel.
Grund genug für die Idee:
2 Häuser – 1 Festival von achten bis zwölften Mai. Die Auswahl: verrückt und genial!
Starke Gastspiel-Produktionen aus der freien Szene Österreichs, inklusive Workshops rund um die Theaterwelt(en) verwandeln ganz Schallmoos in eine große gemeinsame Bühne. Auch am Weg zwischen und nahe den Häusern wird gespielt, verwundert, gegessen und verzaubert.
Theater – fertig – los!

*verrücktes und geniales Theater aus ganz Österreich

Achtung: Vorstellungen finden im Kleinen Theater und im OFF Theater statt!

Vorstellungen VUGTAGÖ

Beissen vom Theater am Ortweinplatz (Graz) im KLEINEN THEATER

Ausgezeichnet als „Herausragende Produktion für Jugendliche“ für den STELLA 2017 – Darstellender. Kunst. Preis für junges Publikum.

Ein Wille, ein Ziel, ein Weg. Keine Kompromisse. Kein Mittelding. Nicht lauwarm, sondern heiß oder kalt. Bis zum Äußersten. Schweiß. Herausforderungen. Erfolge. Rückschläge. Weitermachen. Grenzen überschreiten. Durchbeißen.

Wie befreiend ist es, sich einer Gewissheit hinzugeben, sich einer Sache unterzuordnen, jeden Tag, ohne Zweifel, ohne Zögern? Was muss man aufgeben, was gewinnt man? Wonach strebt man? Perfektion, Stärke, Wissen, Schönheit, Ausdauer, Disziplin, Gemeinschaft? Und wo wächst man über sich hinaus? Eine Performance über das Trainieren, über das Sich-Hingeben einer absoluten Klarheit, über das radikal Frei sein und über das Durchbeißen. Ausgangspunkt der Recherche sind „Extreme“, die sich voll und ganz einer Sache verschrieben haben. Die üben und sich verbessern wollen, mit Hingabe, mit besonderem Ehrgeiz, besonderen Fähigkeiten, einem klaren Ziel. Die Recherche umfasst SportlerInnen, ComputerspielerInnen, TänzerInnen, SchlägerInnen, DrückerInnen, LäuferInnen, DenkerInnen und viele mehr.

REGIE Simon Windisch (Regieassistenz: Moritz Ostanek)
MUSIK Robert Lepenik
CHOREOGRAFIE Seppe Bayens
MIT Magdalena Hanetseder, Miriam Hameter, Alexandra Schmidt, Tatjana Walter, Alexander Wychodil
WEITERS Anna-Katerina Frizberg (Produktionsleitung), Nina Ortner (Licht & Technik)
AB 14
SPIELDAUER ca. 60 min

 

Beissen vom Theater am Ortweinplatz (Graz) im KLEINEN THEATER

Ausgezeichnet als „Herausragende Produktion für Jugendliche“ für den STELLA 2017 – Darstellender. Kunst. Preis für junges Publikum.

Ein Wille, ein Ziel, ein Weg. Keine Kompromisse. Kein Mittelding. Nicht lauwarm, sondern heiß oder kalt. Bis zum Äußersten. Schweiß. Herausforderungen. Erfolge. Rückschläge. Weitermachen. Grenzen überschreiten. Durchbeißen.

Wie befreiend ist es, sich einer Gewissheit hinzugeben, sich einer Sache unterzuordnen, jeden Tag, ohne Zweifel, ohne Zögern? Was muss man aufgeben, was gewinnt man? Wonach strebt man? Perfektion, Stärke, Wissen, Schönheit, Ausdauer, Disziplin, Gemeinschaft? Und wo wächst man über sich hinaus? Eine Performance über das Trainieren, über das Sich-Hingeben einer absoluten Klarheit, über das radikal Frei sein und über das Durchbeißen. Ausgangspunkt der Recherche sind „Extreme“, die sich voll und ganz einer Sache verschrieben haben. Die üben und sich verbessern wollen, mit Hingabe, mit besonderem Ehrgeiz, besonderen Fähigkeiten, einem klaren Ziel. Die Recherche umfasst SportlerInnen, ComputerspielerInnen, TänzerInnen, SchlägerInnen, DrückerInnen, LäuferInnen, DenkerInnen und viele mehr.

REGIE Simon Windisch (Regieassistenz: Moritz Ostanek)
MUSIK Robert Lepenik
CHOREOGRAFIE Seppe Bayens
MIT Magdalena Hanetseder, Miriam Hameter, Alexandra Schmidt, Tatjana Walter, Alexander Wychodil
WEITERS Anna-Katerina Frizberg (Produktionsleitung), Nina Ortner (Licht & Technik)
AB 14
SPIELDAUER ca. 60 min

 

Mongos von Follow the Rabbit im KLEINEN THEATER

Ausgezeichnet als „Herausragende Produktion für Jugendliche“ für den STELLA 2018 – Darstellender. Kunst. Preis für junges Publikum.

Ikarus und Francis lernen sich im Krankenhaus kennen. Francis kämpft mit einer degenerativen Nervenkrankheit, und Ikarus ist querschnittsgelähmt. Die beiden nerven sich gegenseitig kolossal und werden genau deshalb beste Freunde. Nachdem sie in ein gemeinsames Zimmer verlegt werden, sind sie unzertrennlich, ab jetzt ist alles möglich. Und das heißt für Ikarus an erster Stelle: Mädchen aufreißen. Als er Jasmin kennenlernt, ist es mit seiner großen Klappe erst mal vorbei. Er ist verliebt aber unglücklich, weil nicht alles nach Plan läuft, das Macker-Image, das er sich selbst zugelegt hat, kann er partout nicht erfüllen. Was folgt, ist nicht eine Einsicht auf Seiten Ikarus‘, sondern der Bruch mit Francis. Und ob der so leicht zu heilen sein wird, das liegt nur zum Teil in Ikarus‘ Händen.

Sergej Gössner hat ein Stück über zwei liebenswerte Außenseiter, Aufschneider und Geschichtenerzähler geschrieben, die beneidenswert größenwahnsinnig, selbst eine schwerwiegende Behinderung zu überwinden versuchen. Der besondere formale Reiz des Stückes liegt darin, dass alle Figuren von Ikarus und Francis gespielt werden und dass so das Erzählen der Geschichte genauso wichtig wird wie die Geschichte selbst.

VON Sergej Gössner
REGIE Martin Brachvogel
AUSSTATTUNG Linda Johnke
MIT Jonas Werling & Nuri Yildiz
DRAMATURGIE Inka Neubert
WEITERS Sylvia Münzer (Produktionsleitung)
VERLAG Rowohlt-Verlag
AB 14
SPIELDAUER ca. 70 min

Ein Stück von Follow the Rabbit Graz in Kooperation mit dem theater/haus G7 Mannheim.
Erschienen im Rowohlt-Verlag.

 

Mongos von Follow the Rabbit im KLEINEN THEATER

Ausgezeichnet als „Herausragende Produktion für Jugendliche“ für den STELLA 2018 – Darstellender. Kunst. Preis für junges Publikum.

Ikarus und Francis lernen sich im Krankenhaus kennen. Francis kämpft mit einer degenerativen Nervenkrankheit, und Ikarus ist querschnittsgelähmt. Die beiden nerven sich gegenseitig kolossal und werden genau deshalb beste Freunde. Nachdem sie in ein gemeinsames Zimmer verlegt werden, sind sie unzertrennlich, ab jetzt ist alles möglich. Und das heißt für Ikarus an erster Stelle: Mädchen aufreißen. Als er Jasmin kennenlernt, ist es mit seiner großen Klappe erst mal vorbei. Er ist verliebt aber unglücklich, weil nicht alles nach Plan läuft, das Macker-Image, das er sich selbst zugelegt hat, kann er partout nicht erfüllen. Was folgt, ist nicht eine Einsicht auf Seiten Ikarus‘, sondern der Bruch mit Francis. Und ob der so leicht zu heilen sein wird, das liegt nur zum Teil in Ikarus‘ Händen.

Sergej Gössner hat ein Stück über zwei liebenswerte Außenseiter, Aufschneider und Geschichtenerzähler geschrieben, die beneidenswert größenwahnsinnig, selbst eine schwerwiegende Behinderung zu überwinden versuchen. Der besondere formale Reiz des Stückes liegt darin, dass alle Figuren von Ikarus und Francis gespielt werden und dass so das Erzählen der Geschichte genauso wichtig wird wie die Geschichte selbst.

VON Sergej Gössner
REGIE Martin Brachvogel
AUSSTATTUNG Linda Johnke
MIT Jonas Werling & Nuri Yildiz
DRAMATURGIE Inka Neubert
WEITERS Sylvia Münzer (Produktionsleitung)
VERLAG Rowohlt-Verlag
AB 14
SPIELDAUER ca. 70 min

Ein Stück von Follow the Rabbit Graz in Kooperation mit dem theater/haus G7 Mannheim.
Erschienen im Rowohlt-Verlag.

 

Liebes'gschichten und Todessachen von passt schon productions im KLEINEN THEATER

"Fertig ist eine vergnügliche, morbide, sentimentale Mischung an öffentlicher Trauerbewältigung. Theaterbesucher können sich glücklich schätzen, dass das solitäre Multitalent Barbara Spitz hier beheimatet ist." (Kurier)

Nach "Homesick" ist "Liebesg'schichten und Todessachen" der zweite Streich der erfolgreichen Austro-Britin Barbara Spitz. Die One-Woman Show thematisiert den Tod, angefangen bei ihren Eltern, die 1938 von Wien nach London flüchteten und unter durchaus bizarren Umständen das Zeitliche segneten. Auf humorvolle aber durchaus düstere Art und Weise werden an diesem Abend außerdem Liebesg’schichten erzählt, die nicht immer lieb sind. Für ein gutes Drama braucht es natürlich auch eine Portion Schmerz und Leid. Ein berührendes Theatersolo mit dunklen Wiener Liedern sowie zwei Puppen, die sich auch nicht immer sehr koscher verhalten. Ein unterhaltsamer Abend der etwas anderen Art!

REGIE Andy Hallwaxx
MUSIK Otmar Binder (Klavier)
BÜHNE Rebekah Wild
MIT Barbara Spitz
DRAMATURGIE Susanna Goldberg
WEITERS Idee: Barbara Spitz
PRODUKTION passt schon productions

 

Und dann kam Mirna Theater Praesent Innsbruck im OFF THEATER

Sibylle Bergs kluger wie auch bissiger und somit herrlich komischer Kommentar zu den schizophrenen Anforderungen, die die Gesellschaft für das Muttersein bereit hält.

Die Party ist vorbei, die Dreißig überschritten und die große Karriere ausgeblieben. Es schleicht sich die Erkenntnis ein, dass man wohl doch dem Durchschnitt angehört, war ja auch nicht wirklich viel zu machen, mit einer Biographie, die nicht mehr als den Grüngürtel der Stadt als Hintergrund bietet. Und nun schwanger, von einem Mann, der sich einzig wegen seiner interessanten Ohren von der Masse ausnimmt. Zumindest bleibt man nicht allein mit der Erfahrung des Mutterseins. Immerhin gibt es da ja noch Minna, Gemma und Lina – schwanger von einem Anzugträger mit veganem Ledersofa und Kleinfamilienambitionen, vom homosexuellen Freund auf dessen Toilette bzw. künstlich befruchtet in Holland. Mit den sogenannten Freundinnen tauscht man sich aus über die Fragen und Hürden, die das Muttersein mit sich bringt …

Ich habe mich nicht für mein Leben entschieden. Ich bin da so reingerutscht. Ich bin über Nacht von einem autoaggressiven, interessanten jungen Menschen mit großartigen Verhaltensauffälligkeiten, einem Hang zur Systemkritik und verrückten Ideen zu einer……
Manchmal habe ich Angst, dass meine Tochter mich verachtet.

REGIE Elke Hartmann
CHOREOGRAFIE Jana Gatt
AUSSTATTUNG Katharina Ganner
MITElenaR08;Maria Knapp & Michaela Senn
DRAMATURGIE Uschi Oberleiter

Marco Trenkwalder (Technik)

Und dann kam Mirna Theater Praesent Innsbruck im OFF THEATER

Sibylle Bergs kluger wie auch bissiger und somit herrlich komischer Kommentar zu den schizophrenen Anforderungen, die die Gesellschaft für das Muttersein bereit hält.

Die Party ist vorbei, die Dreißig überschritten und die große Karriere ausgeblieben. Es schleicht sich die Erkenntnis ein, dass man wohl doch dem Durchschnitt angehört, war ja auch nicht wirklich viel zu machen, mit einer Biographie, die nicht mehr als den Grüngürtel der Stadt als Hintergrund bietet. Und nun schwanger, von einem Mann, der sich einzig wegen seiner interessanten Ohren von der Masse ausnimmt. Zumindest bleibt man nicht allein mit der Erfahrung des Mutterseins. Immerhin gibt es da ja noch Minna, Gemma und Lina – schwanger von einem Anzugträger mit veganem Ledersofa und Kleinfamilienambitionen, vom homosexuellen Freund auf dessen Toilette bzw. künstlich befruchtet in Holland. Mit den sogenannten Freundinnen tauscht man sich aus über die Fragen und Hürden, die das Muttersein mit sich bringt …

Ich habe mich nicht für mein Leben entschieden. Ich bin da so reingerutscht. Ich bin über Nacht von einem autoaggressiven, interessanten jungen Menschen mit großartigen Verhaltensauffälligkeiten, einem Hang zur Systemkritik und verrückten Ideen zu einer……
Manchmal habe ich Angst, dass meine Tochter mich verachtet.

REGIE Elke Hartmann
CHOREOGRAFIE Jana Gatt
AUSSTATTUNG Katharina Ganner
MITElenaR08;Maria Knapp & Michaela Senn
DRAMATURGIE Uschi Oberleiter

Marco Trenkwalder (Technik)

Proxy vom Theater ASOU im KLEINEN THEATER

Ein futuristisches Kammerspiel über die Beziehung Mensch-Maschine: In einer Gesellschaft zwischen Technikeuphorie und Technikangst erkundet das Stück den Raum zwischen diesen Extremen – und zeigt, was der Mensch durch das Leben mit einer Maschine über sich selbst erfahren kann.

2028. Humanoide, selbstlernende Androiden halten Einzug in alle Haushalte. Die 54-jährige Grete Mortz hat sich nach dem Tod ihres Mannes in ihre Wohnung zurückgezogen und organisiert ihr Leben ausschließlich über das Internet. Ein Roboter, der den Haushalt abwickeln soll, kommt ihr da gerade recht. Die Androidin „Proxy“ wird Teil von Gretes Leben. Doch die Maschine entpuppt sich als komplizierter als gedacht: Proxy muss durch trial and error erst lernen, mit Grete und ihren Eigenarten umzugehen. Und Grete? Das menschliche Aussehen von Proxy lässt sie glauben, wieder unter Menschen zu sein. Doch findet sich „Emotion“ wirklich in der Programmierung der Androidin?

VON Leni Lust
REGIE Leni Lust (Co-Regie: Michael Hofkirchner)
BÜHNE Christina Bergner
KOSTÜME Barbara Häusl
MIT Ursula Litschauer, Birgit Unger

Regieassistenz, Coaching: Michael Hofkirchner
Stückentwicklung: Team
Lichtdesign: Sabine Wiesenbauer
Sounddesign: Michael Merkusch
Produktionsleitung: Michaela Zottler
Fotos: Dagmar Leis
Grafik: Michael Hofkirchner

VUGTAGÖ Festival Brunch

Festivalabschluss für alle, beim gemütlichen Brunch im OFF Theater!

Zum Abschluss des vugtagö*-Festivals im #theatereckschallmoos laden wir alle Künstler*innen und Festivalbesucher*innen zu einem gemütlichen Frühstück ins OFF-Theater ein. Bei Semmeln, Kaffee, Müsli und Co. lassen wir die Woche ausklingen.

Preis: 10 € / 5 € (erm.)
Reservieren unter: karten@OFF.theater | 0662 641 333
Der Brunch ist im Festivalpass inkludiert! Zwecks Kalkulation bitten wir aber um Reservierung :-)

Proxy vom Theater ASOU im KLEINEN THEATER

Ein futuristisches Kammerspiel über die Beziehung Mensch-Maschine: In einer Gesellschaft zwischen Technikeuphorie und Technikangst erkundet das Stück den Raum zwischen diesen Extremen – und zeigt, was der Mensch durch das Leben mit einer Maschine über sich selbst erfahren kann.

2028. Humanoide, selbstlernende Androiden halten Einzug in alle Haushalte. Die 54-jährige Grete Mortz hat sich nach dem Tod ihres Mannes in ihre Wohnung zurückgezogen und organisiert ihr Leben ausschließlich über das Internet. Ein Roboter, der den Haushalt abwickeln soll, kommt ihr da gerade recht. Die Androidin „Proxy“ wird Teil von Gretes Leben. Doch die Maschine entpuppt sich als komplizierter als gedacht: Proxy muss durch trial and error erst lernen, mit Grete und ihren Eigenarten umzugehen. Und Grete? Das menschliche Aussehen von Proxy lässt sie glauben, wieder unter Menschen zu sein. Doch findet sich „Emotion“ wirklich in der Programmierung der Androidin?

VON Leni Lust
REGIE Leni Lust (Co-Regie: Michael Hofkirchner)
BÜHNE Christina Bergner
KOSTÜME Barbara Häusl
MIT Ursula Litschauer, Birgit Unger

Regieassistenz, Coaching: Michael Hofkirchner
Stückentwicklung: Team
Lichtdesign: Sabine Wiesenbauer
Sounddesign: Michael Merkusch
Produktionsleitung: Michaela Zottler
Fotos: Dagmar Leis
Grafik: Michael Hofkirchner

Der Patriot von Theater Kaendace (Graz) im OFF THEATER

„Jetzt habt ihr euren Einzeltäter. Ich habe einen Auftrag erhalten, seht ihr das endlich ein? Aber es war keine Stimme in meinem Kopf, das hättet ihr wohl gern. Das Volk von Österreich hat mir diesen Auftrag erteilt. Die Volksmeinung hat mir diesen Auftrag erteilt. Wer war Franz Fuchs? Der Schläfer, den ihr aufgeweckt habt. Ein österreichischer Patriot. Die Waffe in eurer Hand.“ (zit.: Felix Mitterer: „Der Patriot“)

Ein Stück österreichischer Zeitgeschichte. In den 90er Jahren erschüttert der Briefbomber Franz Fuchs ganz Österreich. Ein pathologischer Einzelgänger? Welcher Mensch verbirgt sich hinter dem Bombenhirn? Was läßt ihn zum Mörder werden, zum berühmtesten Verbrecher der österreichischen Kriminalgeschichte? Felix Mitterer läßt Franz Fuchs selbst die Antworten geben. Er montiert die Vernehmungsprotokolle und Bekennerschreiben zu einem spannungsgeladenen Ein-Mann-Stück und zeichnet damit ein beklemmendes Psychogramm eines hochintelligenten Mannes, dessen Sendungsbewußtsein durch Kränkung und Demütigung extremistische Form annimmt.

Als Zuseher gewinnt man nicht nur Einblick in das Innenleben dieses Terroristen, sondern genauso in das eigene, wird Zeuge von Mechanismen und Projektionen.

VON Felix Mitterer
REGIE Klaudia Reichenbacher
MUSIK Michael Merkusch
BÜHNE Klaudia Reichenbacher
KOSTÜME Klaudia Reichenbacher
MIT Alexander Mitterer
WEITERSBÜHNENBAU Thomas Leitner
VERLAG Kaiser Verlag Wien
PRODUKTION Theater Kaendace
AB16
SPIELDAUER ca. 90 min

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