"Ein Pixel, ein verdammter Pixel!" Edith, Anna, Ellen, Jacob, Ingrid und Erik: Sechs Personen, deren Leben sich durch ein mysteriöses Ereignis vernetzt.

Ein Kind ist spurlos verschwunden. Eine Entführung, die über die Medien in die Wohn- zimmer gelangt? Stephan Lack verzichtet auf die literarische Umsetzung realer Schick- sale und klammert die Geschichten von Tätern und Opfern aus. Er richtet die Kamera auf das alltägliche Rundumgeschehen, das sich durch dieses Ereignis schleichend ver- ändert und beleuchtet den Zerfall von Vertrauen. Im Rückwärtsgang steuert das Ge- schehen innerhalb des sechsköpfigen Figurenreigens direkt auf den Zeitpunkt des Verschwindens zu. Das Objektiv wird schärfer gestellt, doch ein einziges Pixel lässt das Gesamtbild verschwimmen. Die Tat, die als ungreifbarer Schrecken unter der Oberfläche spürbar ist, bleibt im Dunkeln. 

 

Nach „Blut auf Eis“ 2010, ist „Pixel“ die zweite Lack-Uraufführung bei der TheaterOFFensive. Stephan Lack stellte das Stück PIXEL, schon 2010 bei unserer Reihe TheaterTräume vor.

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