„Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind, und unser kleines Leben liegt im Schlaf …“

Durch Intrige und Verrat, gemeinsam mit seiner kleinen Tochter  auf eine einsame Insel ausgesetzt, sinnt der ehemalige Herzog von Mailand und passionierter Zauberer, auf Rache. Und es wäre wohl ein teuflischer Plan gewesen den er mit Hilfe des Luftgeistes Ariel und seinem widerspenstigen, heimtückischen Diener „ DAS TIER „ CALIBAN durchgeführt hätte, wäre da nicht Miranda, Ferdinand und Shakespeare, der in diesem Werk an eine Romanze und nicht  an eine Tragödie gedacht hat. So geht nach Schiffbruch und allerhand Verwirrungen, Täuschungen und Liebe die einschlägt wie ein Blitz, alles gut aus. Keine Leichen, nicht einmal Blut und doch spannend, aufwühlend und romantisch. Ein echter Shakespeare  eben. Das Spektakel sollte nicht versäumt werden.

Der Sturm, Werk einer zutiefst phantasievollen Schöpferkraft, lässt uns mit Geistern in wechselnder Gestalt, mit magischen Verwandlungen, Maskenspielen und Liebhabern, mit Komödiantik und Musik tief in die Liebe Shakespeares zum Theater blicken.