Die Geschichte von einem Lied, das aus dem Schatten kommt, sich über die Abgründe des Lebens wagt, durch Sehnsucht reist und von Frieden erzählt.

Die Geschichte von einem Lied, das aus dem Schatten kommt, sich über die Abgründe des Lebens wagt, durch Sehnsucht reist und von Frieden erzählt.
Joseph Mohr scheibt 1816 in Mariapfarr das Gedicht zu "Stille Nacht". Zwei Jahre später vertraut er dieses seinem Freund Franz Xaver Gruber in Arnsdorf an und bittet ihn die passende Melodie dazu zu komponieren. Dadurch entsteht jenes Lied, das im Laufe der Zeit Menschen auf dem ganzen Erdball berühren wird.
Yarina Gurtner, die ehemalige Lichbringerin* und Schülerin jener Dorfschule, in der "Stille Nacht" vor 200 Jahren komponiert wurde, hat einen Traum. Sie fragt sich: Wie kann man Frieden stiften? Wie kann ein Lied Waffen zum Schweigen bringen und die ganze Welt berühren? Und könnte sie das auch?
Sie erforscht Joseph Mohrs Geschichte und stößt auf eine vaterlose Kindheit voller Scham und Schande. Sie erzählt von Anna Schoiber, die als alleinerziehende Mutter vier uneheliche Kinder in einem gnadenlosen Salzburg großgezogen hat. Welche Rolle mag sie in seinem Leben und für das Lied gespielt haben? Und gibt es einen Himmel für Anna?
Ein Erzähltheaterstück mit musikalischer Begleitung.


* Das Lichtbringen ist ein Arnsdorfer Adventsbrauch, bei dem die Volksschulkinder mit einem Licht von Haus zu Haus ziehen und Gedichte aufsagen.